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Eltern von AD(H)S-Kindern stehen vor einer riesigen Herausforderung.
Mit der sie viel zu oft viel zu sehr alleine gelassen sind.
Am schwierigsten ist es, wenn die Eltern auch selbst ADHS-Menschen sind.

STREIT
STRESS

Fotolia_Finger Streit grau©VictoriaМ_klein
Fotolia_Finger Trauer©VictoriaМ_klein

CHAOS
HILFLOSIGKEIT

Birgit Boekhoff - Die ADHS-Trainerin

Birgit Boekhoff

Ich helfe Ihnen,

… Ruhe und Struktur in Ihren Familienalltag zu bringen,
… sich wieder besser miteinander zu verstehen,
… wieder freundlicher miteinander zu reden und weniger zu streiten,
… wieder schöne und entspannte Zeiten mit Ihrem Kind zu verbringen,

… und dabei auch noch selbst für sich selbst zu sorgen.

Mein Name ist Birgit Boekhoff und ich bin seit über 10 Jahren ADHS-Coach und Trainerin und berate und begleite Eltern von AD(H)S-Kindern und Erwachsene mit AD(H)S.

  DAS SAGEN ELTERN ÜBER MEINE ARBEIT

Viel entspannter zu Hause

"Es ist viel entspannter zuhause, es gibt keine Diskussionen mehr, mein Sohn hält sich jetzt an die Regeln und wir können in Ruhe und ohne Theater Bus und Bahn fahren."

Tage ohne Stress und Streit

„Vielen Dank für Ihre Arbeit. Unsere ganze Familie profitiert davon! Jeder Tag, der ohne Stress und vor allem Streit und Geschrei abläuft, ist ein guter Tag für uns. Daran haben Sie einen großen Anteil und ich empfehle Sie gern weiter.“

  ADHS – DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN VON ELTERN

Hat mein Kind ADHS bzw. ADS?

In der Öffentlichkeit hört und liest man alles Mögliche über ADHS – vieles davon stimmt nicht und das sollten Sie auch nicht glauben.

Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Kind ADHS oder ADS hat, dann wäre eine erste Möglichkeit, gezielte und strukturierte Beobachtungen in verschiedenen Lebensbereichen zu machen und erst einmal für sich selbst, das Kind sozusagen „mit Abstand“ zu beobachten. Als Hilfestellung dazu können Sie sich hier eine Symptom-Checkliste herunterladen.

Menschen (Kinder und Erwachsene mit ADHS/ADS) zeigen in der Regel bestimmte Schwierigkeiten: Unaufmerksamkeit (Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit, Unkonzentriertheit), Impulsivität (zu vorschnelles und unüberlegtes Handeln), Unruhe, Stimmungsschwankungen und Selbstorganisationsprobleme. Und diese Probleme gibt es in verschiedenen Situationen und auch immer wieder.

Zur definitiven Abklärung und Diagnostik einer ADHS ist die richtige Anlaufstelle ein Kinder- und Jugendpsychiater.

Ist meine Erziehung Schuld am ADHS meines Kindes?

NEIN!

Leider gibt es diese These in der Öffentlichkeit immer wieder und evtl. haben Sie so etwas auch schon einmal (oder öfter?) gehört: „Wenn das mein Kind wäre, dann würde es einfach ein paar hinter die Löffel kriegen, dann wäre Ruhe. haben Sie Ihr Kind nicht im Griff? Ist ja kein Wunder, bei den Eltern!“

ADHS kann NICHT durch eine schlechte oder inkonsequente Erziehung entstehen. Eine inkonsequente oder zu lässige Erziehung kann die Problematik verstärken. Aber die Erziehung kann kein ADHS entstehen lassen. Dazu ist immer eine entsprechende Veranlagung notwendig. Das ist wissenschaftlich sicher.

Das dürfen Sie für sich zu Ihrer Entlastung wissen und glauben. Was die anderen in Ihrem Umfeld und in der Öffentlichkeit sagen, sollten Sie so gut es geht ignorieren und sich diesen Schuh nicht anziehen. (Meistens kommen solche Aussagen sowieso von Mitmenschen, die gern reden, aber keine Ahnung vom Thema haben.)

Wo finden wir als Eltern Hilfe und Beratung?

Leider gibt es für Eltern noch viel zu wenig Hilfen und Anlaufstellen. Wenn Sie in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis sind, dann haben Sie evtl. auch schon erlebt, dass Sie dort pro Quartal ein 20-minütiges Eltern-Gespräch bekommen. Das ist meist viel zu wenig. Tagtäglich gibt es Fragen, Problemsituationen und neue Herausforderungen, bei denen die Eltern Beratung bräuchten.

Prinzipiell gibt es ausserhalb der ärztlichen Praxis noch folgende Möglichkeiten:

  • Literatur, ADHS-Informationsseiten im Internet, Online-Foren
  • Selbsthilfegruppen für Eltern von ADHS-Kindern
  • Eltern-Trainings vor Ort
  • Online-Eltern-Trainings
  • Einzel-Eltern-Coaching

Jedes dieser Angebote hat seine speziellen Vorteile und kann in verschiedenen Situationen hilfreich sein. Welche Hilfen es konkret in Ihrer Nähe gibt, das müsste Ihnen google verraten. Oft haben auch regionale Selbsthilfegruppen einen guten Überblick über die lokalen Anbieter.

Ich unterstütze Sie gern mit meinem Online-Gruppen-Coaching ADHS-Eltern-Begleiter.

Welche Stärken haben ADHS-Kinder?

Eine schöne Übersicht über die typischen Stärken von ADHS-Menschen (Kinder und Erwachsene) finden Sie auf meiner Seite ADHS-Symptome und auf meinem Blog im Artikel „Das Positive an ADHS“.

Braucht mein Kind unbedingt Medikamente?

Das kann nur der behandelnde Arzt wirklich beurteilen, der Ihr Kind und Ihre familiäre Situation kennt.

Prinzipiell ist es so, dass nicht jedes ADHS/ADS-Kind Medikamente braucht. Viele Kinder profitieren auch schon von einer passenden Förderung oder Therapie ohne Medikation. In der Elternberatung erleben wir Elternberater ausserdem auch oft, dass das Verhalten des Kindes sich allein dadurch positiv verändert, dass die Eltern sich anders verhalten. Das war bei beiden Klientinnen der Fall, von denen Sie oben auf dieser Seite die Kundenstimmen lesen. Keines der Kinder hatte Medikamente oder eine Therapie.

Das ist aber immer individuell zu betrachten. Prinzipiell kann allein die Elternberatung und auch eine passende Therapie für das Kind eine enorme positive Verbesserung bewirken.

Wenn alle anderen Maßnahmen nicht ausreichen, dann sollte man allerdings schon über eine Medikation nachdenken.

Ist das alles wirklich ADHS, was mein Kind hat?

ADHS kommt selten allein.

Zu ADHS gehören ganz bestimmte „Symptome“ dazu. Eine Übersicht finden Sie hier (Link öffnet in einem neuen Tab): ADHS-Symptome

Aber darüber hinaus gibt es häufig noch typische zusätzliche Probleme oder Probleme, die sich als Folge von ADHS entwickeln:

häufige zusätzliche Beeinträchtigungen (separate „Pakete“):
LRS (Lese- Rechtschreib-Schwäche), Dyskalkulie (Rechenschwäche), Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem Trotzverhalten, Asperger-Autismus, Tic-Störungen, Tourette-Syndrom, motorische Entwicklungsverzögerungen

häufige sekundäre Probleme (Folgen der ADHS):
Selbstwertprobleme, Probleme im Sozialverhalten, Schwierigkeiten Freundschaften zu schließen, massive Geschwisterrivalität, depressive/ängstliche oder aggressive Tendenzen, Schulleistungsprobleme

Wie schaffe ich es, dass mein Kind auf mich hört?

Eltern von ADHS-Kindern sind oft verzweifelt, weil sie denken „ich muss immer erst laut werden, damit mein Kind hört“.

Das ist leider oft so der Fall, wenn Eltern (noch) nicht gelernt haben, klar und effektiv mit ihren Kindern zu kommunizieren. Und dazu gehört die Kommunikation durch Reden und die Kommunikation durch Handeln.

Das ganze Feld der Kommunikation zwischen Eltern und ADHS-Kindern ist beinhaltet sehr viele Aspekte. Ich kann hier nur ein paar herausgreifen, mehr davon dann gerne im Coaching.

  1. Hören Sie auf, sich um Kopf und Kragen zu reden.
    Viele Eltern neigen häufig dazu, zu reden und zu reden und zu reden. Sie sagen, was sie sagen wollen – und reden dann weiter. Es wird erklärt, analysiert, nochmal umformuliert, nochmal wiederholt, etc. Meistens, weil vom Kind eben nicht sofort eine Reaktion kommt. Aber damit schwächen Eltern ihre eigenen Worte ab. Sie untergraben den Wert ihrer eigenen Worte.
    Meine Empfehlung: Überlegen Sie sich, was Sie sagen wollen, dann sagen Sie es und dann hören Sie auf zu reden. Lassen Sie Ihre Worte wirken.
  2. Hören Sie auf, sich Fusseln an den Mund zu diskutieren.
    Diskutieren können ADHS-Kinder meistens wie die Weltmeister. Alles wird hinterfragt. Kann ich das nicht später machen, warum soll ich das machen, warum soll ich das so machen, ich will das aber nicht, es ist doch noch gar nicht so spät, aber mein Freund darf das auch, aber gestern war es nicht so, ich will das erst noch fertig machen…
    Und warum machen ADHS-Kinder das?
    Weil sie es können!
    Weil die Eltern sich ständig auf Diskussionen einlassen. Sie reden und reden und reden. Wiederholen ihre Aufforderungen und Bitten und Fragen 1.000 mal. Diskutieren über alle Regeln 1.000 mal. Reagieren auf jeden Widerstand und jede Äußerung des ADHS-Kindes mit Reden.
    Meine Empfehlung: Üben Sie das Schweigen. Geben Sie eine Aufforderung, benennen Sie die Regel, kündigen Sie die Konsequenz an und dann handeln Sie. Steigen Sie nicht auf Diskussionen ein. Lassen Sie den Mund zu. Auch wenn Ihr Kind alles mögliche sagt oder fragt oder weint oder einen Aufstand macht.
    Und nein – das Schweigen ist nicht gemein. Es ist notwendig für Ihre Kommunikation. Ich kann die Menge an Eltern gar nicht aufzählen, die im Coaching zuerst richtig Mühe damit hatten, das so zu machen, die dann aber gesagt haben „wow, das funktioniert!“
  3. Handeln Sie öfter anstatt zu reden.
    Wir haben in unserer Gesellschaft die Angewohnheit, viel zu viel über Reden klären zu wollen. Alles muss endlos besprochen und wiederholt und nochmal diskutiert werden. Nur das funktioniert mit ADHS-Kindern (und Erwachsenen) nicht. ADHS-Menschen lernen am besten über das Spüren. Und Worte spürt man nicht. ADHS-Menschen brauchen ein klares Verhaltens-Feedback von ihrem Gegenüber, um zu spüren, ob das ernst gemeint ist, was gesagt wurde. Und wenn Sie dieses Verhaltensfeedback nicht bekommen, dann testen sie weiter die Grenzen aus auf der Suche nach Orientierung und Feedback.
    Meine Empfehlung: Handeln Sie anstatt zu reden. Das gilt vor allem für Konsequenzen. Wenn Sie etwas ankündigen, dann tun Sie es auch. damit verschaffen Sie sich „Gehör“ bei Ihrem Kind. Ihr Kind „spürt“ Sie so als Mutter und Vater, als Autoritätsperson und „Chef im Haus“. Ihr Kind lernt nur, dass Sie ernst zu nehmen sind, wenn Sie sich selbst ernst nehmen und tun, was Sie sagen.

  SO UNTERSTÜTZE ICH SIE

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