ADHS und Sucht – kein Grund, sich zu schämen

Suchtverhalten kommt bei Menschen mit ADHS nicht so ganz selten vor. Das ist eine durchaus häufiger vorkommende Komorbidität, das heißt Begleitstörung oder Begleiterkrankung. Und falls Sie davon betroffen sind, möchte ich Ihnen sagen, es ist kein Grund, sich zu schämen. Sie sind damit nicht alleine. Und es gibt Hilfe dafür.

In dem unten verlinkten Video spreche ich darüber, was die bei ADHS typischerweise vorkommenden Süchte oder Suchtverhaltensweisen sind, warum das mit ADHS öftermal einhergeht, warum Menschen mit einer ADHS-Konstitution für Suchtverhalten eher anfällig sind.

Ausserdem zeige ich Wege auf, was Sie tun können, wenn Sie so eine Tendenz bei sich entdecken und ich spreche kurz über Medikation bei komorbider Sucht.

Schauen Sie sich hier das Video an:

Vollständiges Transkript zum Video

Suchtverhaltensweisen kommen bei Menschen mit ADHS nicht so ganz selten vor. Das ist eine durchaus häufig vorkommende Komorbidität, das heißt Begleitstörung oder Begleiterkrankung. Und falls Sie davon betroffen sind, möchte ich Ihnen sagen, es ist kein Grund, sich zu schämen. Und Sie sind damit nicht alleine. Und es gibt auch Hilfe dafür.

Hallo, mein Name ist Birgit Boekhoff, ich bin ADHS-Coach und Trainerin und ich freue mich, dass Sie auf meinem Kanal vorbeischauen. In meinen Coaching-Programmen hat sich neulich das Thema ergeben und ich habe gedacht das ist ein wichtiges Thema, ich mache das einfach auch gleich öffentlich. In einer Gruppe hat eine Teilnehmerin so erzählt, dass sie Probleme mit Alkohol hat. Sie trinkt zu viel. Sie versucht das zu managen und zu regulieren.

Aber sie merkt doch, dass es ihr sehr schwerfällt. Gerade auch gesellschaftlich wird einem immer wieder Alkohol angeboten. Und sie hat eben in der Gruppe gefragt: „Gibt es auch noch andere, die damit ein Problem haben?“ Und dann hat sich noch ein anderer Teilnehmer geäußert und er hat gesagt: „Ja, ich trinke auch zu viel bzw. habe ich mal. Tue ich nicht mehr, aber ja, habe ich mal.“ Ein anderer hat gesagt, er müsse sehr aufpassen beim Glücksspiel. Er darf in kein Casino gehen. Und in einem anderen Coaching Programm hat eine Teilnehmerin darüber gesprochen, dass sie Schwierigkeiten hat mit emotionalem Essen. Sie weiß, das ist nicht gut. Sie ist übergewichtig. Sie möchte gerne abnehmen, aber irgendwie bekommt sie das nicht hin, dieses Essverhalten zu lassen. Und ich habe das in beiden Gruppen zum Anlaß genommen, generell über das Thema ADHS und Sucht bzw. Substanzmissbrauch oder Abhängigkeitsverhalten zu sprechen. Ich glaube das ist ein wichtiges Thema, weil das eben nicht selten ist, weil die meisten Erwachsenen mit ADHS, die das betrifft, damit alleine sind, weil sie sich schämen, darüber zu sprechen.

Und ja, ich möchte so ein bisschen helfen, da den Schamdeckel davon wegzunehmen und Ihnen Hilfestellung an die Hand geben, wenn Sie davon betroffen sind.


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In diesem Video möchte ich darüber sprechen, was so die typischen Süchte oder Suchtverhaltensweisen sind, die im Zusammenhang mit ADHS gehäuft vorkommen. Warum geht das mit ADHS eigentlich manchmal einher? Also warum sind vielleicht ADHS-Menschen hier eher anfällig?

Was können Sie tun, wenn Sie das bei sich entdecken? Und was ist eigentlich mit ADHS-Medikation? Wenn man Suchtverhalten hat, bekommt man da noch Medikamente? Wenn ja, welche? Und so weiter.

Als erstes: ADHS und Sucht kommt, wie gesagt, gehäuft, durchaus auch nebeneinander oder zusammen vor. Wenn Sie das betrifft, dann bleiben Sie damit nicht allein. Also alles, was in Richtung Abhängigkeit und Sucht geht, ist zu groß, als dass wir allein damit zurechtkommen könnten. Das sind wirklich Dinge, die in therapeutische, psychotherapeutische und ärztliche Behandlung gehören. Wenn Sie sich bei irgendetwas, was ich jetzt sage, wiedererkennen, dann bleiben Sie damit nicht allein. Versuchen Sie nicht, das zu verheimlichen, zu verstecken oder allein damit umzugehen.

Das führt in der Regel zu Frust, weil man in der Regel gegen so eine Abhängigkeit alleine nicht ankommt. Das hat seinen Grund. Und es ist dann in der Regel empfehlenswert wirklich zu einem Therapeuten oder Arzt zu gehen und zu sagen: „Ich habe da ein Problem. Können Sie mir bitte helfen?“

Auch ich als ADHS-Coach bin dafür nicht die richtige Anlaufstelle. Ich bin nicht psychotherapeutisch ausgebildet. Alle Coaches, die nicht auch gleichzeitig Psychotherapeuten sind, sind nicht die richtigen Anlaufstellen für solche Suchtthemen. Das gehört woanders hin.

Aber was sind das denn jetzt für Süchte oder Abhängigkeiten, die im Zusammenhang mit ADHS häufig vorkommen oder gehäuft vorkommen können?

Das sind einmal die sogenannten stoffgebundenen Süchte und die nichtstoffgebundenen Süchte bzw. die verhaltensbezogenen Süchte bzw. die Impulskontrollstörungen. Die stoffgebundenen Süchte, da gibt es bei Menschen mit ADHS den Alkohol. Also jetzt nicht unbedingt den harten Alkohol, sondern eher so abends den Wein oder die Flaschen Bier trinken.

Man hört dann von den Klienten, die das so machen, dass sie sagen “Ich kann mich sonst nicht entspannen. Also wenn ich dann abends was trinke, das ist eigentlich meine einzige Möglichkeit, mal runterzufahren. Ich laufe immer auf Hochtouren. Ich habe immer irgendwie mein System voll aufgedreht und am Laufen. Und ich weiß sonst nicht, wie ich zur Ruhe kommen kann. Das ist meine Möglichkeit, mal runterzufahren.“

Dann gibt es häufig noch das „Kiffen“, also den Cannabisabusus. Da hört man häufig folgendes Feedback von Klienten, die das so machen: „Endlich habe ich mal Ruhe im Kopf. Diese tausend Programme, die da ständig laufen, ich kann die nicht abschalten. Und dann habe ich endlich mal so ein Gefühl von, es ist mal hier Ruhe, es ist mal irgendwie Luft.“

Und das zeigt im Prinzip schon, dass diese Substanzen missbraucht werden, um einen bestimmten Effekt zu erreichen, nämlich einen Effekt, den man auf andere Art und Weise nicht erreicht - Regulation.

Das ist bei den anderen Suchtverhaltensweisen genauso. Die verhaltensbezogenen, da gibt es zum Beispiel die Arbeitssucht, Kaufsucht (ist nicht selten bei ADHS), Spielsucht, also Glücksspielsucht, Sportsucht, übermäßig und exzessiv Sport treiben, Sexsucht, Pornografie-Sucht, TV- und Mediensucht und auch Essstörungen gehören dazu, also emotionales Essen, Magersucht, Binge-Eating-Disorder. Diese findet man, wie gesagt, gehäuft bei Menschen mit ADHS. Warum ist das so?

Warum kann es vorkommen, dass Menschen mit ADHS in so ein Verhalten hineingeraten? Bei den stoffgebundenen Süchten habe ich es eben schon gesagt. Substanzen, die man gebraucht, die auf das Gehirn einwirken, die haben häufig das Ziel, sich zu regulieren. Und auch die anderen Verhaltensweisen, wie zum Beispiel exzessiv Sport treiben oder Essen, emotionales Essen oder so. Hinter jeder Sucht oder jedem abhängigen Verhalten steht im Prinzip eine Suche.

Man sucht etwas. Man hat ein Bedürfnis und man weiß nicht, wie man das auf andere Art und Weise befriedigen kann. Man hat für dieses Bedürfnis keine Lösung. Und dann kann es sein, dass man in ein ungesundes Verhalten hineingerät oder dass man zu ungesunden Substanzen greift, weil man keine andere Lösung hat. In der Regel geraten Menschen mit ADHS in Suchtverhaltensweisen, weil sie keine andere Möglichkeit haben, sich zu regulieren.

Gefühle zu regulieren, die Drehzahl zu regulieren, das Erregungsniveau zu regulieren, mal runterzufahren, mal abzuschalten, sich mal zufrieden zu fühlen, ein Glücksgefühl zu haben, sich erfolgreich zu fühlen.

Was hat das mit ADHS zu tun? Also man sagt: Bei Menschen mit ADHS oder in einem ADHS-Gehirn ist der Botenstoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Allen voran zum Beispiel die Bereiche, die über den Botenstoff Dopamin arbeiten. Das Frontalhirn oder zum Beispiel auch das Belohnungszentrum.

Und wenn man jetzt etwas exzessiv betreibt, so richtig eintaucht ins Spielen oder ins Essen oder in Alkohol, dann führt das zu mehr Dopamin im Gehirn, im Belohnungszentrum, in anderen Gehirnbereichen. Man verschafft sich damit quasi eine Regulation des Dopaminhaushalts, die man auf andere Art und Weise nicht herstellen kann. Es gibt andere Möglichkeiten seinen Botenstoffhaushalt auszugleichen, für Dopamin zu sorgen, für Belohnungsgefühle, für Glücksgefühle, für Zufriedenheitsgefühle oder für Ruhe im Kopf zu sorgen, aber diese muss man erst lernen.

Und wenn man die noch nicht hat und das ADHS-Gehirn hat Schwierigkeiten, sich zu regulieren, dann greift man nach dem, was da ist. Und dann kann es sein, dass man in Abhängigkeiten reingerät, und drinnen hängen bleibt, obwohl man das nicht wollte. Also das ist das eine, weshalb es für Menschen mit ADHS eine gewisse Anfälligkeit dafür gibt, Suchtverhalten zu entwickeln, weil Ihr Gehirn diese Regulation einfach nicht automatisch macht. Ihr Gehirn – und auch ihr Nervensystem - ist oft dysreguliert.

Da geht viel zu viel ab. Und wenn Sie noch keine anderen Strategien haben, kann es sein, dass Sie auf dieses Suchtverhaltensweisen sozusagen einsteigen.

Dann gibt es bei Menschen mit ADHS natürlich auch - was auch mit der Veranlagung zu tun hat - das Problem mit der Impulskontrolle. Also wenn da etwas ist - der Joint, der Alkohol, das Casino, die Pornoseite - das lockt. Und wenn ich dann keine gute Impulskontrolle habe, dann gehe ich darauf ein. Dann kommt ein Reiz und es kommt meine Reaktion.

Dann kommen der nächste Reiz und meine Reaktion. Ich kann dem nicht widerstehen. Da fehlt die Impulskontrolle, um zu sagen: „Nein, ich mache das nicht. Ja, ich weiß, ich brauche irgendwas, um mich zu regulieren, aber nicht das. Ich will darin nicht eintauchen.“

Und diese Impulskontrolle fällt Menschen mit AIS eben auch schwer, weshalb sie auf Dinge quasi reinfallen. Und dann fallen sie wieder rein und wieder rein und dann entwickelt sich eine Gewohnheit und dann entwickelt sich eine Abhängigkeit und dann stecken sie da drin.

Das waren jetzt zwei Beispiele, weshalb es für Menschen mit ADHS durchaus häufiger vorkommen kann, in süchtige Verhaltensweisen reinzugeraten. Was können Sie machen, wenn Sie sich darin jetzt wiedererkennen? Wie ich vorhin schon gesagt habe - anerkennen: Das Ding ist größer als ich. Versuchen Sie nicht, aus einer Abhängigkeit oder einer Sucht allein rauszukommen. Das Ding ist größer als Sie.

In der Regel holt es Sie wieder ein. Es kann sein, dass Sie es eine Zeit lang schaffen und denken, ja hurra, jedoch dann holt es Sie wieder ein. Es kommt wieder zurück, weil Abhängigkeiten richtig, richtig schwer sind, richtig hart sind. In der Regel schafft man das nicht alleine.

Übrigens ein kleiner Hinweis:

Ich unterscheide in diesem Video nicht zwischen Missbrauch, Abhängigkeit und Sucht. In der Regel sind das unterschiedliche Stadien oder Schweregrade. Ich unterscheide das jetzt hier mal nicht. Also schauen Sie hin. Seien Sie ehrlich mit sich selbst. Habe ich da was, womit ich ein Problem habe? Und seien Sie so ehrlich und vertrauen Sie sich jemandem an, am besten einem Therapeuten, einem Psychotherapeuten oder einem Arzt und sagen Sie: „Ich habe ein Problem, ich trinke zu viel. Ich weiß nicht, wie ich mal zur Ruhe kommen kann. Ich spiele zu viel. Ich gebe zu viel Geld aus. Ich kaufe zu viel. Können Sie mir helfen?“

Was man dann in der Regel macht, ist zu schauen, welches Bedürfnis steckt denn dahinter?
Warum tue ich das denn? Was brauche ich denn? Zum Beispiel, dass man sich Schutzmechanismen einrichtet um auf diese Trigger, die in unserem Alltag ja überall da sind, nicht anzuspringen, darauf nicht einzusteigen, Schutzmechanismen zu installieren. Und dann muss man natürlich schauen: „Okay, ich habe dieses Bedürfnis.“ Und in der Regel sind das legitime Bedürfnisse, die wir haben.

Wie kann ich mir dieses Bedürfnis auf andere Art und Weise erfüllen in meinem Alltag? Und das ist ein Lernprozess, das ist ein Programm, das muss man mit einem Therapeuten oder einem Arzt durchgehen.

Dann ist die Frage, die kam auch in meiner Coaching-Gruppe, dass die Teilnehmerin, die gesagt hat, ich habe ein Problem mit Alkohol, bei ihrem Arzt war und nach einer Medikation gefragt hat, also nach Methylphenidat, nach Ritalin, Medikinet, und der Arzt gesagt hat, nein, Sie trinken zu viel, ich kann Ihnen das nicht verordnen. Vielleicht ist es Ihnen auch so gegangen. Und das ist auch die Frage, wenn jemand so eine Sucht-Tendenz hat, darf man ihm dann ein Betäubungsmittel verordnen? Kann man das nicht missbrauchen? Befeuert man dann nicht die Sucht?

Es ist ein legitimer Gedanke. Das ist in Studien untersucht worden und man hat folgendes herausgefunden: Wenn Menschen mit ADHS mit Methylphenidat behandelt werden, kann dieses Craving nachlassen, also dieses „ich brauche den Alkohol, ich brauche den Joint, ich muss auf diese Pornoseite, ich muss arbeiten.“ Dieses ich muss, ich muss, dieser Suchtdruck quasi, dass der nachgelassen hat und dass auch die süchtigen oder missbräuchlichen Verhaltensweisen reduziert werden konnten. Ich habe das in meinen Coachings von Klienten auch schon gehört, die exzessiv Sport betrieben haben, immer, weil sie gesagt haben, ich brauche das, ich kann sonst nicht schlafen, ich kann mich nicht konzentrieren, ich muss immer, ich brauche so viel, eigentlich brauche ich jeden Tag drei Stunden Sport. Und die dann, als sie Methylphenidat verordnet bekommen haben, gesagt haben, Ich muss nicht mehr drei Stunden am Tag Sport machen. Das ist eigentlich eine Entlastung. Ich habe nicht mehr diesen Druck, mich über Bewegung zu regulieren, weil dieses Medikament meinem Gehirn hilft, zu arbeiten.

Es wurde festgestellt, dass Methylphenidat, Ritalin, Medikinet usw. den Suchtdruck verringern und auch süchtige Verhaltensweisen reduzieren kann.

Trotzdem ist es so, dass viele Ärzte skeptisch sind und sich da nicht rantrauen. Und das muss man ihnen dann auch zugestehen und lassen und sagen, okay, der Arzt möchte dieses Risiko nicht eingehen und das ist sein gutes Recht. Es gibt manchmal die Alternative auf ein anderes Präparat auszuweichen, das nicht im Dopaminhaushalt wirkt, sondern im Noradrenalin Haushalt. Das ist das Atomoxetin, bekannt unter dem Namen Strattera. Das hat einfach einen ganz anderen Wirkmechanismus und wird deshalb häufiger einmal als Medikation aufgegriffen bei Menschen, die Suchtverhaltensweisen haben.

Kann man sich denn jetzt eigentlich, also wenn man solche Sucht Tendenzen hat und man kriegt Methylphenidat verordnet, damit eigentlich einen Kick holen? Nein, in der Regel nicht. Also das ist zwar ein Betäubungsmittel, es ist ein sogenanntes Aufputschmittel, aber man müsste es richtig, richtig überdosieren. Viel zu viel davon nehmen, um sowas wie einen Kick zu haben, den man hätte, wenn man andere Drogen nehmen würde. Die Dosis, die man in einer Behandlung verordnet bekommt, ist viel zu gering, als dass man davon irgendwas kickmäßig hätte, als ob man davon irgendein Suchtverhalten, eine Sucht entwickeln könnte. Dazu müsste man das ständig massiv überdosieren. So viele Tabletten kriegen Sie auf legalem Wege gar nicht. Das will ich jetzt jedoch nicht weiter vertiefen.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Video ein bisschen aufklären, ein bisschen den Druck rausnehmen, falls Sie davon betroffen sind, ADHS haben und so Suchtverhaltensweisen bei sich entdecken. Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Weg zeigen. Das Wichtigste ist wirklich zu erkennen: Ich mache das, um mich zu regulieren.

Und dann zu gucken, wie ich mich auf andere Art und Weise regulieren kann? Wie kann ich mein Gehirn regulieren? Wie kann ich mein Nervensystem regulieren? Es gibt Möglichkeiten und Strategien und wenn man die erlernen kann und die in sein Repertoire aufnehmen kann, dann kann man das andere auch loslassen. Was nicht funktioniert, ist zu sagen, ich höre auf mit dem süchtigen Verhalten, also mit dem emotionalen Essen, ständig zu arbeiten oder ständig Sport zu machen oder sonst was. Ich höre einfach damit auf und ich habe keinen Ersatz, weil dann ist ja wieder dieses innere Bedürfnis, dass ich habe, unbefriedigt und nicht gelöst. Das funktioniert also nicht.

Schreiben Sie mir gerne in die Kommentare, was Sie dazu denken, welche Erfahrungen Sie vielleicht auch gemacht haben. Und ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich, wenn wir uns in einem nächsten Video wiedersehen. Tschüss!

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Herzliche Grüße
Birgit Boekhoff

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  1. Vielen Dank für dieses wohltuende Video! Es tut so gut zu hören, dass es da Menschen gibt, die einen Verstehen und denen es ähnlich geht! DANKE DAFÜR

    Ein Aspekt kann noch zusätzlich in diesem Kontext erwähnt werden. Und dass sind die Selbstzweifel und fast Aufgabe von sich selbst, weil man nicht davon los kommt, und immer wieder gegen jeden guten Vorsatz verstösst. Diese Selbstzweifel in Kombination mit dem ADHS-möglichen, negativem Hyperfokus können schnell sehr hart und zerstörerisch werden.

    Ich werde versuchen über mein Medikament das Graving zu regulieren. Vielen Dank für den Hinweis bzgl. Hilfe aufsuchen als notwendig.

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