skip to Main Content
Umgang Mit Wutanfällen Bei ADHS-Kindern – 5 Strategien Für Gelassenere Eltern

Umgang mit Wutanfällen bei ADHS-Kindern – 5 Strategien für gelassenere Eltern

​Ihr Kind hat ADHS oder ADS? Oder haben vielleicht sogar mehrere Ihrer Kinder ADHS / ADS? Dann kennen Sie das Thema Wutanfälle sicherlich ziemich gut, oder?

Und - haben Sie schon einen funktionierenden Weg gefunden, damit umzugehen? Also so zu reagieren, dass Sie selbst nicht auch laut werden und dass die Wutanfälle Ihres Kindes sich sogar abschwächen und weniger werden?

Das ist möglich, man muss nur wissen wie.

Man kann hilfreich reagieren und die Lage damit verbessern oder man kann ​nicht hilfreich reagieren und die Lage damit verschlimmern.

Es gibt so viele Auslöser für Wutanfälle und Ausraster bei ADHS-Kindern. Manche Auslöser sind auch für Aussenstehende klar zu erkennen - andere Auslöser werden wohl ewig unerkannt bleiben...

​Es kann morgens schon losgehen damit, dass man nicht aufstehen will. Dann sind die falschen Klamotten rausgelegt, die Zahnpasta schmeckt anders als am Vortag, ​es gibt keine Nutella ​zum Frühstück, weil heute Donnrestag ist und Nutella gibt es nur am Wochenende, man will ​die blöde Jacke nicht anziehen, denn es ist ja gar nicht kalt draußen, etc. pp.

Solche kleineren und größeren Anlässe für Wutausbrüche und Explosionen eines ADHS-Kindes ​kennen keine Tages- und Nachtzeit. Naja gut, wenn das Kind schläft, dann ist es still :-)

​Wutanfälle und Ausraster gehören oft zum ADHS-Paket dazu

Ein ADHS-Kind oder ADS-Kind zu haben, bedeutet für Sie als Eltern, ein sehr empfindliches, sensibles, feinfühliges, emotionales Kind zu haben, das erst noch lernen muss, sich zu regulieren und sich zu steuern. Andere Kinder können das in seinem Alter schon besser.

Zum ADHS-Paket gehört es mit dazu, emotional überzuschießen und für einige bedeutet das auch, manchmal aus der Haut zu fahren. Das gilt sowohl für Kinder als auch für erwachsene ADHS-Menschen.

Ausraster kommen bie ADHS häufiger vor

​Ausraster kommen bei ADHS häufiger vor

​Was das für die Eltern bedeutet

In unzähligen Eltern-Coachings habe ich immer wieder erlebt, wie Eltern sich verändern, wenn ihr Kind immer wieder ausrastet. 

Sie kommen in eine zunehmende Daueranspannung. Sie werden immer gereizter, verlieren Energie, sind erschöpft. Sie sind vielleicht schon morgens beim Wecken "auf der Hut", ja nichts Falsches zu tun oder zu sagen. Dieses "Auf-der-Hut-Sein" kann sich anschließend durch den ganzen Tag ziehen. Denn in jeder Sekunde könnte der nächste Ausbruch kommen. 

Und wenn der Ausbruch da ist, dann muss manchmal wahnsinnig viel Energie aufgewendet werden, die Wogen wieder zu glätten. Dann ist erstmal die nächste halbe Stunde oder Stunde mit diesem Thema besetzt. Das frisst Zeit und Energie.

Unbemerkt aber stetig dreht sich bald alles nur noch um das ADHS-Kind und ob es ausrastet oder nicht.

Die Eltern beginnen ganz schleichend, und oft ohne es zu bemerken, damit, das ADHS-Kind nicht mehr zu fordern. Es zu schonen. Es zu lassen. Nachzugeben. Froh zu sein, wenn es mal ruhig und friedlich ist.

Das ist eine ganz natürlich und auch menschliche Entwicklung - aber auch eine ganz fatale. So verlieren Sie als Eltern nämlich ebenso unbemerkt einen Meter nach dem anderen an Boden als Autoritätsperson.

Es sagt einem leider niemand, wie man damit umgehen soll

Das Drama ist, dass Sie als Eltern auf die Erziehung so eines kleinen, emotionalen, unregulierten Menschen gar nicht vorbereitet sind. Und leider ist die Unterstützung später auch mehr als dünn.

ADHS-Familien brauchen Unterstützung

Eltern von ADHS-Kindern brauchen Unterstützung

Fast alle Eltern, die ich bisher gecoacht habe, haben händeringend nach passender Beratung und Unterstützung gesucht – und sie nicht gefunden. In Erziehungs-Beratungsstellen bekommt man oft nur recht allgemeine Erziehungs-Tipps, keine ADHS-spezifische Hilfe. Oder die Tipps sind gut, aber man weiß nicht, wie man sie konkret umsetzen soll.

Wie gefällt Ihnen dieser Beitrag?
3.3 Sterne (76 Leser)

Beim Kinder- und Jugendpsychiater, der die Diagnose gestellt hat, bekommt man als Eltern pro Quartal 20 min Zeit für ein Gespräch.

Das reicht alles hinten und vorne nicht.

Aus dem Umfeld kommen gut gemeinte, aber doch oft eher verletzende oder sogar abwertende Ratschläge und Kommentare, die man weder hören will noch gebrauchen kann.

Eltern brauchen Anleitung und einen "Fahrplan", damit Sie wissen, wie Sie richtig reagieren können

Mit meinem kostenfreien ebook "Umgang mit Wutanfällen - 5 Strategien für gelassenere Eltern" und auch mit meinen Coachings unterstütze ich Eltern dabei, Ihre Souveränität und Gelassenheit in der Erziehung zurückzugewinnen.

Ich zeige Ihnen, wie Sie die nötigen ADHS-kompatiblen Erziehungskompetenzen aufbauen können und damit sich selbst, ihr Kind und den gesamten Familienalltag wirkungsvoll und nachhaltig ​entstressen können.

Es kann schöner werden - auch mit ADHS

​Holen Sie sich wieder Freude in die Familie

So kommen Sie der lang ersehnten Ruhe, Struktur und Freude in der Familie (wieder) näher.

​Fangen Sie jetzt gleich hier an und laden Sie sich das ebook hier gern kostenfrei herunter. Holen Sie sich die richtigen Strategien, um zukünftig besser mit den Explosionen Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter umgehen zu können - und dabei selbst gelassener zu bleiben ;-)

​Laden Sie sich hier kostenfrei Ihre 5 Strategien herunter - für mehr Gelassenheit für sich selbst und weniger Wutanfälle bei Ihrem Kind

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Sehr geehrte Frau Boekhoff,

    schon seit einiger Zeit verfolge ich Ihren Blog mit großer Begeisterung! Ich finde die Tipps, die Sie hier nennen, sehr gut und kann diese nur so unterschreiben. Ich selbst betreibe eine Heilpraxis und helfe dort auch Kindern und Eltern mit dem Umgang von ADHS. Dabei zeigt sich ebenfalls immer wieder, dass eine gute Erziehung und richtiger Umgang der Eltern mit einem ADHS diagnostiezierten Kind sehr wichtig sind und so das Verhältnis der beiden Parteien sich wieder deutlich verbessern kann.

  2. Sehr geehrte Frau Boekhoff,
    ich finde Ihre Tips und Ihre Seite sehr hilfreich. Ich habe selber 2 ADHS-Kinder
    mit allen Begleiterscheinungen groß gezogen und vor 30 Jahren stand ich
    ziemlich hilflos alleine davor bis ich eine ADS-Gruppe gefunden habe, die
    mir Halt gab. Jetzt sind meine beiden ADHS-Kinder Erwachsen und haben
    selber Familie.
    Bei unserem Enkel steht leider noch nicht die Diagnose, alle halten es für
    zu früh obwohl alle Anzeichen dafür sprechen . Leider möchte weder der
    Vater noch meine Schwiegertochter wahrhaben, das es wohl in die Richtung
    geht. Mein Mann und ich sind als Oma und Opa ratlos weil selbst wir bei
    den Wutausbrüchen von unserem Enkel wir ihn nicht beruhigen können.
    Gibt es eine Möglichkeit bei einem 4-jährigen eine Diagnose schon zu stellen,
    wenn ja wo ist dieses möglich.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar, damit wir unserem Enkel und
    vielleicht auch den Eltern helfen können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Angela Krusche

    1. Liebe Frau Krusche,
      die Diagnosestellung bei ADHS ist offiziell erst nach dem 6. Lebensjahr erlaubt, da es vorher nicht eindeutig zu sagen ist, ob ein Kind ADHS hat oder nicht. Die Diagnose würde dann in einem SPZ oder beim Kinder- und Jugendpsychiater gestellt werden.
      Herzliche Grüße
      Birgit Boekhoff

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top