Authentizität... Echtheit... man selbst sein... unmasking... eine Strömung unserer Zeit. Das sind Worte, die gut klingen und Konzepte, die uns sinnvoll erscheinen. Aber was heißt das wirklich? Was heißt das vor allem für dich persönlich?
Ist dir Authentizität wichtig?
Möchtest du auch ganz du selbst sein?
Mit dem Verstecken, Anpassen und Verbiegen aufhören?
Authentizität schön und gut - aber das ist nicht so einfach
Wir neurodivergente Menschen haben hier eine besondere Herausforderung, denn unsere Echtheit und Authentizität war früher meist nicht erwünscht - und im Leben vieler meiner Klienten ist sie das auch immer noch nicht.
Klar heißt es überall, dass Authentizität wichtig ist. Doch wenn wir dann versuchen, authentisch zu sein, unser wahres Ich zu zeigen, v.a. unsere Schwächen, Bedürfnisse und Grenzen - ist das dann auch noch erwünscht? Oder doch eher dann nicht mehr?
Also Authentizität, solange sie unkompliziert ist und im Rahmen bleibt und niemanden stört?
Ein Widerspruch in sich.
Aber lenken wir den Blick mal von unserem Umfeld auf uns selbst. Lassen wir die anderen mal die anderen sein und schauen wir mal, was uns selbst dieses Thema eigentlich angeht.
Was kostet es dich, NICHT du selbst zu sein?
Was haben wir davon, mehr wir selbst zu sein?
Ich fange einmal mit der Frage an: was kostet es dich, NICHT du selbst zu sein?
Ist dir das eigentlich klar?
Ich weiß nicht, wo und an wie vielen Stellen und mit welchem Aufwand du nicht du selbst bist. Also spreche ich mal von mir.
Was es mich gekostet hat / kostet, nicht ich selbst (gewesen) zu sein.
An dieser Stelle kommt wieder eine meiner geliebten autistischen Listen 😂:
(Achtung: wenn du gerade sehr depressiv bist, dann lies das lieber später, wenn du wieder stabiler bist...)
Alles in allem also: sehr teuer.
Die größten Kosten: dein Leben
Letztlich bezahlen wir wirklich mit unserem Leben, wenn wir nicht wir selbst sein dürfen oder können oder sind. Wir sterben zwar nicht (meistens...), aber nicht wir selbst zu sein kostet uns wahnsinnig viel Lebensenergie und Lebensfreude. Es ist ein permanenter Kraftaufwand. Und es kostet uns den Kontakt zu uns selbst.
Und letztlich: wir fehlen in der Welt.
Da, wo wir sein sollten, ist der Platz leer.
Jetzt die gute Nachricht (puh, wurde auch Zeit! 😅)
Aber du kannst es immer noch ändern
Du kannst etwas ändern. Wenn du weißt - oder beim Lesen gemerkt hast - dass du auch sehr viel von dir und deinem echten Ich versteckst, verbiegst, anpasst, maskierst, dann kannst du das verändern.
Am besten nicht rabiat ("ich bin ab heute radikal ich selbst, ist mir egal, was die anderen sagen...!"), sondern behutsam und Schritt für Schritt. So, wie es dein Nervensystem mitmachen kann und du dich sicher fühlst.
Viele von uns haben keinen sicheren Ort und keine sicheren Personen, wo wir das machen könnten. Deshalb - und weil ich mir selbst immer so einen Ort gewünscht hätte - habe ich Endlich Ich Selbst geschaffen - einen Ort mit einer Community, wo du Schritt für Schritt du selbst werden kannst. Du kannst in sicherem Rahmen und mit sicheren Personen deine Schutz- und Anpassungsschichten abtragen und dich selbst freilegen.
Der Ort, an dem du endlich du selbst werden darfst
Bei Endlich Ich Selbst berichte ich von meinem eigenen Weg raus aus Depression, Angst, Einsamkeit, Co-Abhängigkeit, Suizidalität, Burnout, toxischen Beziehungen, chronischen Krankheiten hin zu meinem Leben 2.0 (so nenne ich es). Ich bin da. Ich bin bei mir selbst angekommen, ich fühle mich frei und glücklich. Und so langsam verziehen sich auch meine chronischen Krankheiten.
Und ich gebe gern weiter, wie ich zu meinem Leben 2.0 gekommen bin, wie mein Weg ausgesehen hat und was mir geholfen hat, endlich ich selbst zu werden.
Was hättest du denn nun davon, wenn du mehr du selbst wärst
Jetzt habe ich so viel geschrieben, aber das noch nicht. Aber jetzt. Und weil es für mich einfacher ist, wieder ein Liste - aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung und aufgeteilt in zwei Teile:
Emotionaler Gewinn:
Alltagspraktischer Gewinn:
Eigentlich könnte man das Ganze in einem einzigen Satz zusammenfassen:
Ich habe jetzt mein Leben für mich. Ich bin endlich da und ich lebe.
Jetzt bekomme ich selbst Gänsehaut bei meinen eigenen Worten😅. Sehr pathetisch - aber ich stehe dazu. So würde ich es beschreiben.
Und du?
Wie wäre das, wenn du auch sagen könntest:
Ich habe jetzt mein Leben für mich. Ich bin da und ich lebe.
Gern begleite ich dich auf deinem eigenen Weg hin zu dir selbst und zu deinem Leben 2.0. Wenn du magst, schau dir meine Online-Community bei Endlich Ich Selbst an, dort gibt es einen Ort, der auf dich wartet und vielleicht warten dein echtes Ich und dein Leben 2.0 auch dort auf dich 🌱
Herzliche Grüße
Birgit
